Gegen die Wand R: Fatih Akin · Wüste Film
Goldener Bär der Berlinale – der internationale Durchbruch des Hamburger Kinos.
Filmstadt Hamburg · Kino, Serie, Dokument
Von der Hafenmetropole auf die Leinwände und Streams der Welt: Hamburger Spielfilme, Serien und Dokumentationen, die Produktionsfirmen dahinter, die Menschen vor und hinter der Kamera – und die Förderung, die den Nordwesten zum Filmstandort macht.
Hafen & Elbphilharmonie · Marcus, CC BY-SA 2.0 · Quellen: MOIN, Studio Hamburg, Filmfest Hamburg
Das Jahr 2025 war das erfolgreichste der jungen MOIN-Geschichte: Rekordbudget, Rekorddrehtage und ein bemerkenswerter Hebel für die Region.
307 Fördermaßnahmen – 46 % mehr als im Vorjahr (MOIN).
Vor der Kamera stand die Region 2025 mehr als je zuvor.
Jeder Förder-Euro bringt 2,94 € in die Region zurück.
Aus 7,6 Mio. € Fördermitteln wurden 22,4 Mio. € für die Region.
Mehr als die Hälfte des Förderbudgets floss in Kino – +2,4 Mio. €.
Für „Hamburg Days“, die deutsch-britische Beatles-Serie.
Vom Goldener-Bär-Gewinner bis zum Berlinale-Debüt: Hamburger Spielfilme – produziert, gefördert oder gedreht im Norden.
Goldener Bär der Berlinale – der internationale Durchbruch des Hamburger Kinos.
Bestes Drehbuch in Cannes; Hamburg-Istanbul, gefördert vom Filmstandort.
Spielfilm aus Altona – Spezialpreis der Jury in Venedig.
Internationale Koproduktion über den Völkermord an den Armeniern, Weltpremiere in Venedig.
Der Hamburger Touristenmagnet kommt ins Kino – Drehstart 2026, 23 Drehtage in der Stadt.
Eröffnet am 18. September 2026 die Filmfestspiele von San Sebastián – Akins erster Film in dessen Hauptwettbewerb.
Kinostart 20. August 2026; gedreht u. a. im Wassertank bei OffTec in Schleswig-Holstein.
Langfilmdebüt im Berlinale-Nachwuchswettbewerb – gedreht auf Sylt und Norderney.
Vom Dauerbrenner „Großstadtrevier“ bis zur Beatles-Serie „Hamburg Days“: Serien aus Hamburg laufen im Ersten, im ZDF, bei Prime – und bald auf der ganzen Welt.
Eine der langlebigsten deutschen Serien überhaupt – über 520 Folgen in 38 Staffeln, Polizeialltag im Hamburger Norden, mit Jan Fedder.
Die Hamburger Kommissarin wurde zur Marke des deutschen Fernsehkrimis.
Der Sonntagskrimi mit Wolfgang Stumph, angesiedelt in Hamburg.
Polizei- und Rettungsserie, gedreht an Hafen und Kiez – bis heute im Programm.
Die Kinderkrimi-Reihe des NDR läuft seit 1999 – und wird von Generationen gesehen.
Comedy aus dem Supermarkt, entwickelt und inszeniert von den „Kleinen Brüdern“ Emil & Oskar Belton und Bruno Alexander aus Hamburg.
Die Serie über die Beatles-Anfänge in Hamburg – mit Rekordförderung von 1,3 Mio. € von MOIN.
Nick Tschiller (Til Schweiger) von 2013–2018; seit Ende 2025 ermitteln Wotan Wilke Möhring und Denis Moschitto.
Fünf Schauplätze, die in Hamburger Produktionen immer wieder vor der Kamera stehen – Bilder unter Creative-Commons-Lizenz.
Nicht nur Fiktion: Der dokumentarische Blick auf Hafen, Stadt und Gesellschaft gehört seit jeher zum Hamburger Film – vom NDR-Format bis zum Kurzfilm Festival Hamburg.
Spielfilm ist nicht alles: MOIN fördert Dokumentarfilme von der Entwicklung bis zur Auswertung – von der Reportage bis zum Festivalfilm.
Das NDR-Doku-Format erzählt Alltags- und Arbeitswelten aus Norddeutschland – täglich aus Hamburg gesendet, oft von Hamburger Produktionsfirmen umgesetzt.
Das Dokumentarformat des NDR (vormals „45 Min“, seit 2010 unter neuem Namen) widmet sich gesellschaftlichen und politischen Themen – ein Schaufenster für dokumentarisches Erzählen aus der Hansestadt.
Das investigative ARD-Magazin wird seit 1961 beim NDR in Hamburg produziert – investigativer Journalismus mit Filmhandwerk.
Hamburger Doku-Schmieden: Doclights (Studio-Hamburg-Gruppe, Tonndorf) und filmtank liefern Reportagen und Dokumentationen für ARD, ZDF und Streamer.
Seit 1985 vergibt das Festival den mit 3.000 € dotierten Hamburger Kurzfilmpreis und ist ein Sprungbrett für den filmischen Nachwuchs – von Hamburg in die Welt.
Hafen, Elbe und Speicherstadt sind seit dem Stummfilm ein dokumentarisches Dauerbrenner-Motiv – von Arbeiterfilmen bis zu zeitgenössischen Dokus über Containerschifffahrt.
Hamburg ist Herkunfts- und Wohnort für einige der profiliertesten Stimmen des deutschen Films – vor und hinter der Kamera.
Goldener Bär für „Gegen die Wand“ (2004), Bestes Drehbuch in Cannes für „Auf der anderen Seite“ (2007). Seine Firma Corazón International sitzt in Hamburg. „Geister“ eröffnet 2026 San Sebastián.
Pionier des norddeutschen Autorenkinos („Nordsee ist Mordsee“, 1976), Mitgründer der Hamburger Filmschule und langjähriger Professor in Hamburg.
Erfinder von „Der Tatortreiniger“ (mit Bjarne Mädel), fürs Kino: „Spaziergang nach Syrakus“ (2026) mit Charly Hübner – Dreharbeiten auch in Schleswig-Holstein.
Sein Langfilmdebüt „Der Heimatlose“, auf Sylt und Norderney gedreht, schaffte den Sprung in die Berlinale-Sektion „Perspectives“ 2026 – ausgezeichnet mit dem Teddy Jury Award.
Der gebürtige Hamburger prägte 30 Jahre „Großstadtrevier“ und „Neues aus Büttenwarder“ – Kultfigur des Nordens, gestorben 2019.
Als Hamburger Kommissarin „Bella Block“ (1994–2018) wurde sie zum Gesicht des deutschen Fernsehkrimis.
Vom Hamburger Thalia-Theater ins Kino und Fernsehen – u. a. in Helmut Dietls „Rossini“ und internationalen Festivalkoproduktionen.
Jahrzehntelang das Gesicht des Ohnsorg-Theaters – Hamburgs populärste Theater- und Fernsehschauspielerin.
Vom Indie-Kino bis zum internationalen Streaming (Netflix-Serie „Parfum“) – seit Ende 2025 ermittelt er im Hamburger Tatort an der Seite von Denis Moschitto.
Sein Hamburger Tatort „Nick Tschiller“ (2013–2018) war ein Quotenrenner der ARD – als Schauspieler und Produzent prägte er das deutsche Kino jahrzehntelang.
Festivals, Branchentreffen und internationale Programme machen Hamburg zum Knotenpunkt des Filmnordens.
Seit 1992 eines der größten deutschen Filmfestivals – rund 60.000 Besucher:innen (2024), Preise wie der Douglas-Sirk-Preis und der Hamburger Produzentenpreis.
Das Internationale Kurzfilmfestival (seit 1985) vergibt den mit 3.000 € dotierten Hamburger Kurzfilmpreis und ist ein Sprungbrett für den filmischen Nachwuchs.
Ab Juni 2026 das jährliche Branchenevent der deutschen Kinowirtschaft – neuer Ankerpunkt für Kino und Verleih in Hamburg.
Das Branchentreffen der Filmförderung auf Kampnagel – 2026 mit rund 1.000 Gästen von Tatort-Ermittlern bis zu den „Discounter“-Stars.
Der Verein für Filmkultur war Mitgründer des Filmfests Hamburg und begleitet Filmkultur, Nachwuchs und Kinos in der Stadt.
Das Festival für den Norden kooperiert mit MOIN („Future North“) und schlägt die Brücke nach Skandinavien.
Spielfilm, Serie, Dokumentation – die MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein begleitet Projekte von der Idee bis zur Auswertung und zieht Produktionen aus aller Welt an.
Die zentrale Säule des Hamburger Filmstandorts ist die MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein. Sie fördert Spielfilme, Serien und Dokumentationen vom ersten Exposé bis zur Kinoauswertung – und zieht damit Produktionen aus ganz Deutschland und Europa in die Hansestadt.
Der Haushalt wurde 2025 um fünf Millionen Euro aufgestockt – „um Talente zu fördern, internationale Koproduktionen anzuziehen und den Filmstandort langfristig zu stärken“, so die Fördergesellschaft.
Goldener Bär, Cannes, Oscar-Nominierung – MOIN-geförderte Produktionen waren 2025/26 auf den wichtigsten Bühnen der Welt. Mit Programmen wie Nordic NEST und der Beatles-Serie „Hamburg Days“ (Rekordförderung 1,3 Mio. €) zeigt Hamburg, dass Fördermittel nicht nur Kultur, sondern auch Wertschöpfung schaffen: 294 % Regionaleffekt.
Das Programm für Autor:innen und Produzent:innen in der Stoffentwicklung erhielt 2025 drei Millionen Euro – 45 Prozent mehr als im Vorjahr.
Mit FFA und den Five Nordics entsteht ein gemeinsames Drehbuchprogramm für sechs Länder – Kickoff beim Filmfest Hamburg, Top-Projekte 2026 in Cannes.
Drehgenehmigungen, Locations, Ansprechpartner:innen: Die Film Commission lotst Produktionen durch Hamburg und Schleswig-Holstein.
Kurse, Beratung und Förderung für den filmischen Nachwuchs – in Kiel und Hamburg, von der ersten Idee bis zum fertigen Film.
Seit Sommer 2025: 100.000 Euro zusätzlich pro Jahr für die Hamburger Kinos, vergeben im Rahmen der Hamburger Kinopreise.
Ab Juni 2026 trifft sich die deutsche Kinowirtschaft jährlich in Hamburg – ein neues Branchenevent mit nationaler Strahlkraft.
Vom Traditionsverbund Studio Hamburg bis zur Streaming-Comedy „The Discounter“ (Pyjama Pictures): Die Hamburger Produktionslandschaft deckt Kino, Serie und Dokumentation ab – und exportiert erfolgreich in die Welt.
Deutschlands traditionsreicher Produktions- und Dienstleistungsverbund – 1947 als Real-Film von Walter Koppel und Gyula Trebitsch gegründet, heute mit Studios, Postproduktion und der Studio Hamburg Produktion Group.
Die Hamburger Produktionsfirma brachte „Gegen die Wand“ auf die Leinwand – Goldener Bär der Berlinale 2004 und bis heute Referenz für das Hamburger Autorenkino.
Die Produktionsfirma von Fatih Akin: „Auf der anderen Seite“, „Soul Kitchen“, „The Cut“ – Hamburger Firma, weltweites Renommee.
Die Hamburger Firma (Teil der Studio-Hamburg-Gruppe) verfilmt 2026 mit „Miniatur Wunderland“ einen der größten Touristenmagneten der Stadt – 23 Drehtage in der Hansestadt.
Das Kollektiv von Emil & Oskar Belton und Bruno Alexander aus Hamburg-Eimsbüttel entwickelte und inszenierte die Amazon-Comedy „The Discounter“ – produziert von Pyjama Pictures.
Seit 1956 produziert der Norddeutsche Rundfunk in Hamburg Fernsehfilme und Serien wie „Großstadtrevier“ und „Die Pfefferkörner“ und ist Partner fast jeder nördlichen Produktion.